Wir als Immobiliendienstleister unterstützen Sie beim soliden Verkauf und der erfolgreichen Vermietung von Immobilien in München und ganz Südbayern. Uns ist neben dem Anspruch an Qualität und Zuverlässigkeit auch die Wahrung von Werten bewusst. Für uns gilt, Ihr Erfolg ist unser Ziel.

Kontakt Formular Werteinschätzung

Was ist Ihre Immobilie beim Verkauf wert?
Jetzt kostenlose Marktanalyse anfordern

Immobilienverkauf-Werteinschaetzung.png

Mietpreisbremse und Bestellerprinzip – werden jetzt die Mieter entlastet?

Mietpreisbremse-Bestellerprinzip-Muenchen-Wohnung.jpgDie von vielen Mietern gefühlte erhebliche Steigerung der Mietpreise in den letzten Jahren, besonders in den Ballungszentren, hat den Drucker auf die Politik zu Interventionen stark erhöht. Daher verwundert es nicht, dass neben einigen Kleinparteien, zuletzt auch die großen Volksparteien eine Begrenzung des Mietpreisanstiegs auf ihre Agenda gesetzt haben. Auch mehrere Mietervereinigungen haben sich diesen Forderungen angeschlossen. Wissenschaftler verschiedener Institute hingegen sehen die gefühlte Mietpreisexplosion in der Breite nicht. Die Preissteigerungen konzentrieren sich nach deren Befund hauptsächlich auf gefragte Lagen in wichtigen Ballungsräumen, wie der bayerischen Landeshauptstadt München. In der Isarmetropole München waren in den letzten Jahren hohe Mietpreissteigerungen beispielsweise in den Stadtteilen Maxvorstadt, Schwabing und Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt zu beobachten.

Welche Maßnahmen zur Dämpfung des Mietpreisanstiegs sind nun durch den Gesetzgeber geplant?

Einerseits soll eine so genannte "Mietpreisbremse" eingeführt werden. Darunter ist eine Begrenzung der Miete bei Neuvermietung von Wohnimmobilien auf 10 Prozent über der örtlichen Vergleichsmiete zu verstehen. Für Neubauten sind Ausnahmen vorgesehen. Befürworter sehen in diesem Vorhaben eine entscheidende Entlastung der Wohnungssuchenden. Kritiker dagegen argumentieren, dass es nur zu einer Verschärfung der jetzigen Situation kommen wird, da der Grund für die steigenden Mieten, nämlich die Knappheit des Angebots auf den Wohnungsmärkten, dadurch nicht beseitigt wird und Eigentümer von Immobilien künftig auf Investitionen in Wohnimmobilien aufgrund der gesunkenen Rentabilität verzichten könnten. Zusätzlich gehen viele Experten davon aus, dass es vermehrt zu Rechtsstreitigkeiten kommen wird, da qualifizierte Mietspiegel nicht von allen Städten und Gemeinden erstellt werden. Es ist also fraglich, ob durch eine Begrenzung der Miethöhe am Ende die Mieter wirklich entlastet werden oder der Wohnraummangel auf längere Sicht sogar verstärkt wird.

Anderseits versucht der Gesetzgeber für die Mieter auch auf einer anderen Ebene eine Entlastung zu erreichen. Bisher war es in gefragten Wohnlagen meistens üblich, dass die Maklerprovision für eine Vermietung, vom Mieter getragen wurde. Durch die Einführung des Bestellerprinzips soll dem aber ein Riegel vorgeschoben werden. Es ist geplant, dass künftig gesetzlich geregelt wird, dass derjenige, der einen Immobilienmakler mit einer Vermietung beauftragt, die Maklerprovision bezahlen muss. Demnach wäre eine Anmietung von Wohnungen und Häusern für den Mieter provisionsfrei und somit nach Meinung von Mietervereinen eine erhebliche finanzielle Entlastung. Auf den ersten Blick könnte man denken, dass dies sowohl für den Mieter, wie auch den Vermieter eine faire Lösung wäre. Doch bei Lichte betrachtet, ergibt sich nach Meinung der Kritiker ein anderes Bild. Eine Besonderheit der geplanten Regelung ist, dass es künftig kaum mehr möglich sein wird, dass ein Mieter einen Makler entgeltlich beauftragt, für ihn eine Wohnung zu suchen. Dies wird von vielen Wohnungssuchenden, die gerne professionelle Maklerleistungen beansprucht haben, um keine Zeit mit der Wohnungssuche zu verlieren, als Bevormundung angesehen. Eine wichtige Wirtschaftsmetropole, wie beispielsweise München, ist besonders darauf angewiesen, dass der Zuzug von hochqualifizierten Arbeitskräften nicht künstlich erschwert wird. Für die Berufsgruppe der Immobilienmakler kommt die Neuregelung, nach Ansicht renommierter Rechtsexperten, einem Berufsverbot gleich. Hier ist mit Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht zu rechnen. Weiterhin wird gegen das Bestellerprinzip argumentiert, dass Makler, die nur von den Vermietern von Immobilien bezahlt werden, die Interessen der Mieter nicht mehr ausreichend vertreten könnten. Besonders Mietinteressenten mit Sprachbarrieren sehen ihre Chancen, eine Wohnung oder ein Haus zur Miete zu finden, dann als geringer an.

Es bleibt abzuwarten, ob Bestellerprinzip und Mietpreisbremse die gewünschten Effekte erzielen oder ob letztlich die Lage der Mieter sich insgesamt eher verschlechtert und nur ein Strohfeuer entzündet wird. Der Nachfrageüberhang und die damit verbundenen Auswirkungen können nur durch die Schaffung von Wohnraum ausgeglichen werden. Eine sinnvolle Alternative für die Politik wäre die verstärkte Förderung der Bautätigkeit, insbesondere des sozialen Wohnungsbaus. Ihre Südbayerische Immobiliengesellschaft als Makler in München und Südbayern zu den Themen Mietpreisbremse und Bestellerprinzip.
 

suedbayerische-immobiliengesellschaft

 


Landkreis-Bayern-Immobilienpreis-quadratmeterpreis.png

Immobilienpreise in Bayern

Unsere Karte zu den Immobilienpreisen 2016 zeigt die Verkaufspreise beziehungweise Kaufpreise nach Landkreisen und kreisfreien Städten in Bayern.   

 


Leistungsangebot-Suedbayerische-Immobiliengesellschaft-Immobiliendienstleister-Bayern-Muenchen.png


Karten-Mieten-Bayern-Wohnungen-Haeuser.pngMietspiegel für Bayern

Unsere Mietpreiskarte zeigt die Mieten in Bayern nach Landkreisen und kreisfreien Städten für Wohnimmobilien wie Häuser, Wohnungen und Apartments.